St. Urbanus für...

Ein Gruß zur 3. Osterwoche (II. Teil)
Wie geht es weiter auf dem Mittelmeer?

„Wenn 500 Millionen Europäer keine fünf Millionen oder mehr verzweifelte Flüchtlinge aufnehmen können, dann schließen wir am besten den Laden Europa wegen moralischer Insolvenz.“ (Norbert Blüm, +23.4.2020)

An dieser Stelle möchte ich auf United4Rescue (Gemeinsam Retten e.V.) aufmerksam machen: United4Rescue ist das breite Bündnis zur Unterstützung der zivilen Seenotrettung. Es verbindet alle gesellschaftlichen Organisationen und Gruppen, die dem tausendfachen Sterben im Mittelmeer nicht tatenlos zusehen wollen.

Das Bündnis geht zurück auf eine Resolution des Evangelischen Kirchentages 2019 und hat inzwischen dank tausender Spender*innen zur Aktion #WirschickeneinSchiff ein eigenes Seenot-Rettungsschiff – die “SeaWatch 4” auf See gebracht.


QUO VADIS SEENOTRETTUNG?
Wie verändert Corona die Arbeit der Seenotretter? Wie meistern sie die aktuellen Herausforderungen?

Ein Gespräch mit Marie von Manteuffel, Flucht- und Migrationsexpertin im Berliner Büro von Ärzte ohne Grenzen und Mattea Weihe, Mitarbeiterin im Advocacy-Team und langjähriges Crew-Mitglied von Sea-Watch.

Am Dienstag, 28. April 2020, ab 18:00 Uhr – zum Livestream hier klicken.