St. Urbanus für...

Mitmachen für Menschenrechte und Umweltschutz

Es sind nicht nur osteuropäische Arbeiter in der Fleischindustrie, die für unseren Wohlstand ausgebeutet werden. Weltweit werden die Rechte von Menschen missachtet, die unsere T-Shirts nähen, Kaffee- und Kakaobohnen pflücken oder Rohstoffe für unsere Smartphones fördern. Kirchliche Hilfswerke fordern nun gemeinsam mit Gewerkschaften und Umweltverbänden von der Politik, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen, durch den Kinderarbeit und Hungerlöhne besser verhindert werden können. Bitte unterstützen auch Sie diese Forderung!

Die brennende Textilfabrik in Bangladesch, der Bruch eines hochgiftigen Klärschlamm-Beckens in Brasilien, der Bürgerkrieg um Rohstoffminen im Kongo   – wir kennen diese Bilder aus den Nachrichten. Jedes Mal wird uns deutlich, dass unser Lebensstil eine wichtige Ursache für unmenschliche Arbeitsbedingungen und Umweltkatastrophen in aller Welt sind. Einige ändern vielleicht ihr Einkaufsverhalten und verzichten auf T-Shirts für 10 €. Doch das reicht ebenso wenig aus wie die freiwillige Eigeninitiative einiger Unternehmen. Denn immer wieder verletzen auch deutsche Unternehmen Menschenrechte in aller Welt oder sind mitverantwortlich für Umweltzerstörungen enormen Ausmaßes.

Deshalb fordern zahlreiche Organisationen, darunter die katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat und Sternsinger, aber auch die Verbände KAB, Kolping, BDKJ, KFD und KDFB, klare gesetzliche Vorgaben der deutschen Politik. Dazu wurde die „Initiative Lieferkettengesetz“ gegründet, die fordert, dass Unternehmen, die Menschenrechtsverletzungen oder Umweltschäden verursachen, dafür haftbar gemacht werden können.

In Frankreich und den Niederlanden gibt es entsprechende Gesetze bereits und auch in der Schweiz liegt ein entsprechender Gesetzentwurf vor. Nun soll auch die deutsche Regierung ein entsprechendes Gesetz auf den Weg bringen.

Bitte unterstützen Sie das Anliegen, indem Sie die Petition der Initiative unterzeichnen. (Klicken Sie hier für Infos und die Online-Petition auf der Homepage von Misereor.)