St. Urbanus für...

„EINFACH GOLDIG“

Das Projekt „Mobile Begegnungsräume in der Buer’schen Innenstadt“ startet in die nächste Phase.

Zur Veranstaltung „Goldstücke – Lichtspiele in Gelsenkirchen-Buer“ verteilten die Stadt und das Kunstmuseum Postkarten mit dem Spruch „EINFACH GOLDIG“ im Bereich der Buer‘schen Innenstadt. Durch Illuminationen im urbanen Raum und die Ausstellung verschiedener Künstler*innen wurde Buer vom 30. September bis zum 4. Oktober zum zweiten Mal nach 2019 zu einem Open-Air-Museum der besonderen Art. Zu diesem Anlass trat auch das Team vom Projekt „Mobile Begegnungsräume in der Buer‘schen Innenstadt“ in Aktion und konnte somit die lang ersehnte Erfahrungsphase einläuten.

In den vergangenen Monaten wurde vor allem im Hintergrund gearbeitet, um den citypastoralen Schwerpunkt der Pfarrei ein Erscheinungsbild zu verleihen. Zum einen wurden in einer digitalen „Design Thinking“-Werkstatt Ideen für ein mobiles Standsystem entwickelt. Und zum anderen wurde in Begleitung des „Gründerbüros“ im Bistum Essen ein Markenfindungsprozess durchlaufen. Mit dem Ergebnis, dass die Akteur*innen nun unter dem Namen „/kju:b/ – Katholische Kirche mitten in Buer“ und in Begleitung ihres würfelartigen Standsystems in der Öffentlichkeit auftreten. Letzteres wurde auf Grundlage der eigenen Ideen über die Sommerzeit von den Mitarbeitenden der Modellbauwerkstatt der Peter Behrens School of Architecture der Hochschule Düsseldorf umgesetzt und pünktlich zu den „Goldstücken“ übergeben.

Bei dieser Veranstaltung hatte /kju:b/ die Lichtinstallation „Lux Ovalis“ zu Gast. Erstmalig in der Kirche St. Michael in Köln zu sehen, haben Studierende aus den Fachbereichen Architektur und Design der oben genannten Hochschule mit der Um- und Neunutzung alltäglicher Dinge und Orte eine Vielzahl neuer Lesarten und Sichtweisen schaffen wollen. Dabei entstand ein ovales Regal mit ca. 5500 Flaschen, die mit Wasser gefüllt sind und durch die Licht aus dem Inneren dringt. Durch den Einsatz von Farben wird das Kunstwerk Stück für Stück weiterentwickelt. Die Besucher*innen waren eingeladen mit den drei Farben Cyan, Magenta und Gelb zu experimentieren und so selbst die Raumwirkung des Kunstwerkes mitzugestalten. Für den Gastgeber war dabei die Frage „In welcher Farbe strahlt dein Leben?“ leitend. Es war eine Anregung darüber nachzudenken, wie einzigartig jeder Mensch ist, was ihn prägt und leitet. Jeder Mensch strahlt in einer anderen Farbe. Gerade diese Vielfalt macht die Welt lebendig.

Das Team von /kju:b/ freute sich nach der langen Anlaufzeit endlich aktiv mit den Menschen des Stadtteils ins Gespräch zu kommen. Durch die Installation konnte die Einzigartigkeit jeder*jedes Einzelnen und die Vielfalt der Menschen in Buer unterstrichen werden. Am Ende strahlten zwar wenige der ca. 2400 gefärbten Flaschen golden, aber der Ausdruck „EINFACH GOLDIG“ bleibt den Beteiligten als Fazit zur ersten Aktion der Erfahrungsphase in Erinnerung. In den nächsten Wochen und Monaten folgen weitere Aktionen, wie Gesprächsangebote rund um Allerheiligen, die Adventsaktion der Citypastoral im Bistum Essen und die Teilnahme am Bueraner Weihnachtsdorf, sofern es im Rahmen des Infektionsgeschehens verantwortbar ist. (lkw)

Fotos, sowie weitere Infos zu dem Projekt und den Aktionen von „/kju:b/ – Katholische Kirche in Buer“ finden sie hier.

 

Das Projekt „Mobile Begegnungsräume in der Buer’schen Innenstadt“ wird gefördert durch das Programm „Räume des Glaubens eröffnen“ vom Bonifatiuswerk

 

 

 

und dem „Innovationsfonds“ des Bistums Essen.